MEIN WEG statt DATEN & FAKTEN
Über mich
Über mich
Schon als kleines Kind nahm ich vieles wahr, was für andere unsichtbar blieb.
Die Welt um mich herum war voller Lebendigkeit. Ich war fasziniert von dem Funkeln, das
ich wahrnahm, und von den feinen Klängen, die mich begleiteten. Vieles zeigte sich mir auf
eine ganz natürliche Weise, auch wenn andere es nicht wahrnahmen. Oft konnte ich ganz in
diese Wahrnehmungen eintauchen und darüber Raum und Zeit vergessen. Für mich war diese
Welt selbstverständlich. Sie gehörte einfach zu meinem Erleben. Darin gab es unendlich viel
zu entdecken.
Das, was ich wahrnahm und ganz selbstverständlich erlebte, war für meine Eltern fremd und
schwer einzuordnen. So lernte ich nach und nach, diesen Teil von mir zurückzunehmen.
Bereits früh lernte ich, mich anzupassen, mich zurückzunehmen und Erwartungen zu erfüllen.
So verlor ich nach und nach den Zugang zu meiner feinen Wahrnehmung und auch zu
meinem eigenen Fühlen. Beides war einst ein selbstverständlicher Teil meines Erlebens
gewesen.
Mit der Zeit wurde auch die Leichtigkeit, die meine Kindheit geprägt hatte, immer leiser.
Immer häufiger traten Angst und Unsicherheit an ihre Stelle.
In meinem weiteren Leben gab es immer wieder Verluste. Jeder von ihnen hinterließ seine
eigene Spur und brachte Zeiten von Schwere, Trauer und Zweifel mit sich. Immer wieder
tauchte in mir die Frage auf, ob ich richtig bin, so wie ich bin, und ob ich wirklich
dazugehöre.
Doch tief in mir blieb etwas lebendig, das nie aufgehört hatte zu leuchten. Es war die
Sehnsucht nach Freiheit, nach Verbundenheit und danach, ganz ich selbst sein zu dürfen.
Ein wichtiger Teil meines Weges wurde meine Arbeit als Montessoripädagogin.
Kinder haben mich vieles gelehrt. Ihre Offenheit, ihre Echtheit und ihr Vertrauen in das
Leben haben mich immer wieder berührt.
Die Montessori-Pädagogik geht davon aus, dass jedes Kind einen eigenen inneren Bauplan in
sich trägt. Eine ihm innewohnende Weisheit, die sich entfalten möchte, wenn die
Bedingungen dafür stimmen.
Viele Jahre durfte ich einen solchen Raum mitgestalten. Einen Raum, in dem Kinder ihrem
eigenen Wesen folgen, ihre Fähigkeiten entdecken und sich in ihrem eigenen Tempo
entwickeln konnten.
Mir war es ein Herzensanliegen, Kinder in ihrer Einzigartigkeit zu sehen und ihnen Zeit,
Beziehung und einen Raum zu schenken, in dem sie einfach sein durften.
Die Verbindung zur Natur, ein achtsames Miteinander und echte Begegnung waren dabei ein
wesentlicher Teil meines Wirkens.
Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, wie wichtig mir das einzelne Kind ist. Gleichzeitig
spürte ich immer stärker, dass ich den Kindern unter den gegebenen Rahmenbedingungen
nicht mehr das geben konnte, was mir für ihre Entwicklung so wichtig erschien: Zeit,
Beziehung, echtes Gesehenwerden und Raum für ihre individuelle Entfaltung.
Diese Erkenntnis berührte mich tief und ließ in mir die Sehnsucht wachsen, einen anderen
Weg zu gehen.
Gleichzeitig begann ich zu erkennen, dass das, was mich an der Montessori-Pädagogik so tief
berührt hatte, weit über die Begleitung von Kindern hinausreichte. Denn nicht nur Kinder
tragen bereits alles Wesentliche in sich. Auch wir Erwachsenen tragen es noch immer in uns.
Vieles mag zeitweise in Vergessenheit geraten, überlagert oder verborgen sein. Doch es bleibt
Teil unseres Wesens und wartet darauf, wiederentdeckt und gelebt zu werden. Wir entfalten
uns aus unserem eigenen Wesen heraus, wenn wir den Raum finden, uns selbst wieder zu
begegnen.
Aus der Begleitung von Kindern wurde die Begleitung von Menschen, Tieren und
Lebensräumen.
Der Wunsch, Räume zu schaffen, in denen Entfaltung möglich wird, ist geblieben.
Auf diesem Weg durfte sich mir nach und nach zeigen, was lange im Verborgenen gelegen
hatte. Mit der Zeit kehrten nicht nur mein Fühlen, sondern auch meine Wahrnehmung wieder
in mein Leben zurück.
Was ich viele Jahre Kindern schenken durfte, begann ich schließlich auch mir selbst zu
schenken: Zeit, Raum und die Freiheit, ganz ich selbst zu sein.
Heute verstehe ich diesen Weg als etwas Fortwährendes. Ich gehe ihn weiter und er führt
mich immer wieder ein Stück tiefer zu mir selbst. Tiefer zu dem, was immer da war und nur
darauf gewartet hat, wieder gesehen, gefühlt und gelebt zu werden.
Stationen meines Weges
Das bin Ich
Geboren 1973 in Dresden
Schulabschluss 1990
Mein beruflicher Weg
Fachschulstudium zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“
1990-1994
„Heilpädagogische Zusatzqualifizierung“
1998-1999
„Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern nach Marshall B. Rosenberg“
2016-2018
„Nationales Montessori Diplom“
2018-2020
Mein spiritueller Weg
„Reisebegleiterin in die Akasha Chronik“
– 2024 bei Annemarie Körner
„Schamanische Seelenaufstellung“
– 2024 bei Ivonne Timme
„Heile deine Ahnenreihe“
– 2024 bei Ivonne Timme
„Heilenergetisches Arbeiten mit Tieren und Menschen“
– 2024 bei Ivonne Timme
„Systemische Mensch und Tier Aufstellungen“
– 2024 bei Ivonne Timme
„Systemisches Aufstellen mit Tierfiguren
– 2025 bei Annemarie Körner
„Tierkommunikation“
– 2025 bei Ivonne Timme
„Ganzheitliche Sterbebegleitung bei Tieren“
– 2025 bei Ivonne Timme
„HerzKraft Schamanin“
– 2025-2026 bei Katrin Grimm
Seit 2022 in Facilitation nach „Edenity“ bei Katrin Grimm und Anja Schugardt
